Geert Müller-Gerbes ist tot:
Geschrieben von  DJ Toddy DJ Toddy Geschrieben,  23-11-2020 19:56 23-11-2020 19:56 29  Gelesen 29 Gelesen
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RTL-Talkshow-Legende mit 83 Jahren gestorben

Bei RTL moderierte Geert Müller-Gerbes TV-Hits wie "Wie bitte?!" oder "Die Woche - Menschen im Gespräch. Jetzt ist der TV-Journalist im Alter von 83 Jahren gestorben, wie seine Familie mitteilte.

TV-Journalist Geert Müller-Gerbes, hier im Gespräch mit Moderatorin Nina Ruge, ist im Alter von 83 Jahren gestorben. (Foto)
TV-Journalist Geert Müller-Gerbes, hier im Gespräch mit Moderatorin Nina Ruge, ist im Alter von 83 Jahren gestorben. Bild: Bernd_Settnik / picture alliance / dpa
 

Der Journalist und Talkshow-Pionier Geert Müller-Gerbes ist im Alter von 83 Jahren in Bonn gestorben. Das berichteten seine Söhne Stefan und Hartmut Müller-Gerbes am Montag der Deutschen Presse-Agentur.

Geert Müller-Gerbes ist tot: Familie macht Tod von TV-Journalist publik

Geert Müller-Gerbes sei am Sonntag, dem 22.11.2020, daheim im Kreis der Familie friedlich eingeschlafen. Vor rund zehn Jahren hatte er eine schwere Krebserkrankung samt Rückfall überstanden.

Geert Müller-Gerbes kam in Jena auf die Welt und wuchs im Harz auf. Er studierte Jura, Geschichte und Soziologie. Von 1969 bis 1974 war er Pressereferent des Bundespräsidenten Gustav Heinemann. Ab 1976 arbeitete er für Radio Luxemburg als Deutschlandkorrespondent in Bonn. Von 1984 an war er Chefkorrespondent für den RTL-Hörfunk und später für den damals neuen Privatfernsehsender RTL plus.

 

"Wie bitte?!"-Moderator Geert Müller-Gerbes schrieb TV-Geschichte bei RTL

Von 1988 bis 1992 war Geert Müller-Gerbes Gastgeber der RTL-Sendung "Die Woche - Menschen im Gespräch". Von 1992 bis 1999 moderierte er die preisgekrönte RTL-Verbraucher-Sendung "Wie bitte?!" und wurde mit ihr bundesweit bekannt.

Trauer um den "Robin Hood von RTL": Geert Müller-Gerbes mit 83 Jahren gestorben

Die wöchentliche Samstagabend-Sendung erreichte durchschnittlich 4,3 Millionen Zuschauer und einen Marktanteil von fast 20 Prozent. Müller-Gerbes erwarb sich den Ruf eines engagierten Anwalts der kleinen Leute und die "Süddeutsche Zeitung" nannte ihn den "Rächer der Entnervten, den Robin Hood von RTL".

FOTOS: Trauriger Abschied Diese Promis sind im Jahr 2020 von uns gegangen
Sir Sean Connery, Schauspieler (25.08.1930 - 31.10.2020) (Foto) Foto: epa Gombert / epa / picture alliance / dpa

Geert Müller-Gerbes hinterlässt Ehefrau und vier Söhne

In einer weiteren RTL-Reihe mit Titel "Wir kämpfen für Sie", die der Sender in Zusammenarbeit mit den Kirchen produzierte, schilderte er Schicksale von Menschen, die unverschuldet in Not geraten waren. Im Jahr 2000 gab er die Co-Moderation der WDR-Talkshow ab und zog sich ins Privatleben zurück. Müller-Gerbes war seit 1962 mit einer Patentanwältin verheiratet und hatte vier Söhne.

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loc/news.de/dpa

Quelle:news.de

US-Wahl 2020
Geschrieben von  DJ Toddy DJ Toddy Geschrieben,  22-11-2020 19:03 22-11-2020 19:03 58  Gelesen 58 Gelesen
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Trump: Juristische Niederlage in Pennsylvania - Neuauszählung in Georgia beantragt

  • Schon bei mehreren Klagen gegen das Wahlergebnis in den USA musste Donald Trump juristische Niederlagen einstecken.
  • Jetzt folgt die nächste im US-Bundesstaat Pennsylvania.
  • In Georgia beantragte der US-Präsident derweil eine Neuauszählung.
 
 
 
 
 
 
 

Washington. Ein Bundesgericht im US-Staat Pennsylvania hat dem amtierenden US-Präsidenten Donald Trump in seinem Kampf gegen die Wahlergebnisse eine weitere Niederlage verpasst. Trumps Anwälte hätten nur „bemühte rechtliche Argumente ohne Wert und spekulative Behauptungen“ ohne Beweise vorgelegt, schrieb Richter Matthew Brann in einer am Samstagabend (Ortszeit) veröffentlichten Begründung seiner Entscheidung.

Trump und seine republikanischen Verbündeten haben auch bei anderen Klagen in Michigan, Georgia, Nevada und in Pennsylvania bereits Niederlagen einstecken müssen.

Der Vorwurf von Trumps Wahlkampfteam sei willkürlich zusammengestückelt worden, entschied Bundesrichter Matthew Brann.  © Reuters

Die von Trump gewünschte einstweilige Verfügung, um Pennsylvania von der Beglaubigung der Wahlergebnisse abzuhalten, wurde damit abgelehnt. Trumps Klage zielte auch darauf ab, Millionen Briefwahlstimmen möglicherweise für ungültig zu erklären. Die vorgelegten Argumente und Beweise hätten aber nicht mal dafür gereicht, die Stimme „eines einzigen Wählers“ für ungültig zu erklären, schrieb der Richter. „Unser Volk, unsere Gesetze und Institutionen verlangen mehr“, schrieb er.

In dem wichtigen Bundesstaat, der 20 Wahlleute zu vergeben hat, setzte sich der Demokrat Joe Biden durch. Biden kommt nach Prognosen der US-Medien inzwischen auf 306 Wahlleute, deutlich mehr als die zum Sieg nötige Mehrheit von 270 Stimmen. Trump weigert sich jedoch, seine Niederlage einzuräumen und behauptet, es habe bei der Wahl vom 3. November massiven Wahlbetrug gegeben. Er hat dafür jedoch keine stichhaltigen Beweise vorgelegt. Aus diesem Grund haben Richter bereits mehrere seiner Klagen abgewiesen.

Trump beantragt Neuauszählung in Georgia

Im Bundesstaat Georgia beantragte Trump am Samstag fristgerecht eine weitere Neuauszählung der Stimmen. Der entsprechende Antrag sei am Samstag eingereicht worden, teilte sein Wahlkampfteam mit. Seine Anwälte erklärten, damit solle sichergestellt werden, dass jede legale Stimme gezählt werde. Trump hatte bis Dienstag Zeit, eine weitere Neuauszählung zu beantragen. Das konnte er, weil der Abstand zwischen den Kandidaten unter 0

,5 Prozentpunkten liegt.

Georgia hatte bereits selbst eine Überprüfung der Stimmzettel durchgeführt. Danach schrumpfte der Vorsprung Bidens vor Trump von rund 14.000 auf 12.670 Stimmen. Der zuständige Staatssekretär Brad Raffensperger und Gouverneur Brian Kemp hatten die Ergebnisse am Freitagnachmittag bestätigt. Biden gewann damit die Stimmen der 16 Wahlleute des Bundesstaats. Richter Steven Grimberg hatte am Freitagabend (Ortszeit) die Klage eines konservativen Anwalts zurückgewiesen, mit der er die Beglaubigung des Wahlergebnisses in Georgia stoppen wollte.

Das Gericht in Georgia wies auch einen Angriff des Klägers auf Briefwahlstimmen zurück. Das Gewähren der vom Kläger beantragten einstweiligen Verfügung würde „Verwirrung stiften, das Vertrauen der Öffentlichkeit in die Wahl untergraben und womöglich mehr als eine Million Wähler in Georgia ausschließen“, hieß es.

Trumps Anwaltsteam erklärte den Antrag auf Neuauszählung damit, dass man auf eine „ehrliche Stimmenauszählung“ bestehe, die Unterschriftenvergleiche und andere wichtige Schutzmaßnahmen beinhalten müsse. „Lassen Sie uns aufhören, dem Volk falsche Ergebnisse zu geben. Es muss einen Zeitpunkt geben, an dem wir aufhören, illegale Stimmzettel auszuzählen. Hoffentlich kommt er bald“, hieß es weiter. Biden gewann in Georgia als erster Demokrat nach Bill Clinton im Jahr 1992.

Die Einladung für die Republikaner aus Michigan

Auch mit einer anderen Strategie hatte Trump kein Glück: Von ihm ins Weiße Haus eingeladene republikanische Abgeordnete und Senatoren aus dem Bundesstaat Michigan sprachen sich nach dem Treffen gegen Versuche aus, die Wahlergebnisse mit juristischen Kniffen abzuändern. Die Republikaner erklärten am Freitag, dass sie bislang keine Informationen hätten, die das Wahlergebnis abändern könnten.

Sie würden daher bei der Ernennung der Wahlleute dem „Gesetz und dem normalen Ablauf“ folgen, erklärten die Mehrheitsführer des Senats und der Abgeordnetenkammer, Mike Shirkey und Lee Chatfield. „Und die Kandidaten, die die meisten Stimmen gewinnen, gewinnen die Wahl und die Stimmen der Wahlleute“, erklärten sie.

Biden gewann die Wahl in Michigan mit deutlichem Vorsprung. Das von Trump anberaumte ungewöhnliche Treffen mit den Republikanern hatte Befürchtungen genährt, dass er sie dazu drängen würde, die Ergebnisse bei den normalerweise eher formellen Schritten der Beglaubigung zu ändern. US-Medien zitierten allerdings Juristen, die betonten, dass ein solcher Schritt selbst bei Einwilligung der örtlichen Republikaner wohl nie vor Gericht Bestand gehabt hätte.

 

Biden soll am 20. Januar als neuer Präsident vereidigt werden.

RND/dpa

Quelle:rnd.de

Ostsee-Fähre auf Grund gelaufen
Geschrieben von  DJ Toddy DJ Toddy Geschrieben,  22-11-2020 18:50 22-11-2020 18:50 47  Gelesen 47 Gelesen
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Ostsee-Fähre auf Grund gelaufen

Eine Passagierfähre mit mehr als 400 Personen an Bord ist am Samstag vor der Inselgruppe Aland in der Ostsee auf Grund gelaufen.

 Insgesamt befänden sich 331 Passagiere und 98 Besatzungsmitglieder an Bord, teilte die westfinnische Küstenwache mit.  © Reuters

 

Quelle:rnd.de