Coronavirus-News am 16.02.2021:
Geschrieben von  DJ Toddy DJ Toddy Geschrieben,  17-02-2021 10:59 17-02-2021 10:59 165  Gelesen 165 Gelesen
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Nach Nebenwirkungen: Impfungen mit Astrazeneca-Stoff teils gestoppt!

Trotz sinkender Corona-Neuinfektionen gibt es laut aktueller News Grund zur Sorge: In Hamm wurde durch den Nachweis einer Virus-Mutation ein Großalarm ausgelöst. Unterdessen hat der US-Pharmakonzern Johnson & Johnson die Zulassung seines Corona-Impfstoffs in EU beantragt. beantragt.

Das Robert-Koch-Institut verzeichnete am 16.02.2021 3.856 neue Corona-Infektionen sowie 528 weitere Todesfälle im Zusammenhang mit Covid-19. (Foto)
Das Robert-Koch-Institut verzeichnete am 16.02.2021 3.856 neue Corona-Infektionen sowie 528 weitere Todesfälle im Zusammenhang mit Covid-19. Bild: picture alliance/dpa | Frank Molter
 

Die Gesundheitsämter in Deutschland haben dem Robert Koch-Institut (RKI) binnen eines Tages 3.856 Corona-Neuinfektionen gemeldet. Zudem wurden innerhalb von 24 Stunden 528 weitere Todesfälle verzeichnet, wie aus Zahlen des RKI vom Dienstag (16.02.2021) hervorgeht. Die Daten geben den Stand des RKI von 00.00 Uhr wieder, nachträgliche Änderungen oder Ergänzungen sind möglich.

Coronavirus-News aktuell: Robert-Koch-Institut meldet 3.856 Neuinfektionen und weitere 528 Todesfälle

Vor genau einer Woche hatte das RKI binnen eines Tages 3.379 Neuinfektionen und 481 neue Todesfälle verzeichnet, wobei rund 600 Infektionsfälle aus Nordrhein-Westfalen fehlten, die erst am Tag darauf in die Statistik einflossen. Der Höchststand von 1.244 neu gemeldeten Todesfällen war am 14. Januar erreicht worden. Bei den binnen 24 Stunden registrierten Neuinfektionen war mit 33.777 am 18. Dezember der höchste Wert erreicht worden - er enthielt jedoch 3.500 Nachmeldungen.

 

Sieben-Tage-Inzidenz für Deutschland liegt aktuell bei 59

Die Zahl der binnen sieben Tagen gemeldeten Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner (Sieben-Tage-Inzidenz) lag laut RKI am Dienstagmorgen bundesweit bei 59 und damit ähnlich hoch wie am Montagmorgen. Vor vier Wochen, am 17. Januar, hatte die Inzidenz noch bei 136 gelegen. Ihr bisheriger Höchststand war am 22. Dezember mit 197,6 erreicht worden. Die meisten Bundesländer verzeichnen laut RKI weiterhin sinkende Sieben-Tages-Inzidenzen.

RKI zieht Bilanz: Knapp 2.343.000 Infektionen, mehr als 65.600 Tote durch Covid-19

Das RKI zählte seit Beginn der Pandemie 2.342.843 nachgewiesene Infektionen mit Sars-CoV-2 in Deutschland (Stand: 16.02., 00.00 Uhr). Die tatsächliche Gesamtzahl dürfte deutlich höher liegen, da viele Infektionen nicht erkannt werden. Die Gesamtzahl der Menschen, die an oder unter Beteiligung einer nachgewiesenen Infektion mit Sars-CoV-2 gestorben sind, stieg auf 65.604.

 

Der bundesweite Sieben-Tage-R-Wert lag laut RKI-Lagebericht vom Montagabend bei 0,86 (Vortag 0,88). Das bedeutet, dass 100 Infizierte rechnerisch 86 weitere Menschen anstecken. Der Wert bildet jeweils das Infektionsgeschehen vor 8 bis 16 Tagen ab. Liegt er für längere Zeit unter 1, flaut das Infektionsgeschehen ab.

Coronavirus-News aktuell am 16.02.2021 im News-Ticker

+++ Astrazeneca-Impfstoff bei Transport unterkühlt - Nutzung ausgesetzt +++

Mecklenburg-Vorpommern hat die Nutzung einer Lieferung des Corona-Impfstoffes von Astrazeneca vorsorglich ausgesetzt. Als Grund nannte das Gesundheitsministerium am Dienstag in Schwerin mögliche Unterschreitungen der Lagertemperatur beim Transport. Bei der Anlieferung des Impfstoffes seien in Impfzentren des Landes Abweichungen vom vorgeschriebenen Temperaturbereich registriert worden. Die Spanne von 2 bis 8 Grad Celsius sei möglicherweise in einigen Fällen unterschritten worden, hieß es. An der Aufklärung der Ursache werde «mit Hochdruck» gearbeitet, versicherte Gesundheitsminister Harry Glawe (CDU) am Abend.

Die Aussetzung der Impfungen mit dem betroffenen Impfstoff sei eine Vorsorgemaßnahme. Krankenhäuser und Impfzentren seien informiert. Nach Angaben Glawes wird nun mit dem Hersteller und der zuständigen Stelle für Arzneimittelüberwachung geklärt, ob die 7200 am Montag angelieferten Dosen weiter verwendet werden können. Die Impfstoffe der Firmen Biontech und Moderna, die bei deutlich tieferen Temperaturen gelagert werden müssen, würden uneingeschränkt weiter verteilt und eingesetzt.

+++ Laschet bekräftigt Forderung nach berechenbarem Lockdown-Kurs +++

Der nordrhein-westfälische Ministerpräsident Armin Laschet (CDU) hat seine Forderung nach einem für die Bürger berechenbaren Kurs im Umgang mit der Corona-Krise bekräftigt. "Ab einem Wert von 35 muss es für weite Teile des gesellschaftlichen Lebens Lockerungen geben. Ansonsten verspielen wir Glaubwürdigkeit", sagte der CDU-Vorsitzende am Dienstag in einer digitalen Veranstaltung der "Aachener Zeitung". Er stehe natürlich zu den aktuellen Vereinbarungen mit Bund und Ländern. Dazu gehöre aber auch, das man nicht ständig neue Zahlen ins Spiel bringe.

Laschet hatte zuvor für seine deutliche Kritik an einem scharfen Lockdown-Kurs in der Corona-Pandemie starken Widerspruch geerntet. Die Grünen warfen ihm am Dienstag vor, sich gegen die gemeinsame Linie aller Länder und der Bundesregierung zu stellen, die er als Ministerpräsident von Nordrhein-Westfalen selbst mitbeschlossen habe. Die SPD hielt ihm "unbeholfenen Populismus" vor. Unterstützung erhielt der nordrhein-westfälische Regierungschef dagegen von der FDP, mit der er in Düsseldorf zusammen regiert.

Laschet hatte am Montagabend bei einer Digital-Veranstaltung des baden-württembergischen CDU-Wirtschaftsrats erklärt, man müsse das Virus und seine Mutationen zwar ernst nehmen, aber zugleich zu einer abwägenden Position zurückkommen. "Populär ist, glaube ich, immer noch die Haltung: Alles verbieten, streng sein, die Bürger behandeln wie unmündige Kinder." Das trage aber nicht auf Dauer. So erlitten zum Beispiel Kinder, die monatelang nicht in Schule oder Kita gingen, vielleicht Schäden fürs ganze Leben. Laschet warnte überdies vor einer zu einseitigen Fokussierung auf die Infektionszahlen. "Wir können unser ganzes Leben nicht nur an Inzidenzwerten abmessen." Man müsse all die anderen Schäden, etwa für Gesellschaft, Wirtschaft und Kultur, genauso im Blick haben.

+++ Nach Krankmeldungen: Impfungen mit Astrazeneca-Stoff teils gestoppt +++

Nach Klagen von Klinik-Angestellten über Nebenwirkungen sind in Niedersachsen Impfungen mit dem Corona-Impfstoff von Astrazeneca an zwei Orten gestoppt worden. Das Herzogin-Elisabeth-Hospital in Braunschweig teilte am Dienstag auf Anfrage mit, geplante Impfungen mit diesem Präparat zu verschieben. Zunächst hatte die "Braunschweiger Zeitung" berichtet. Am Klinikum Emden galt zwischenzeitlich ebenfalls ein Stopp für Impfungen mit dem Astrazeneca-Mittel. Am Dienstagabend gab der Landkreis Leer dafür aber wieder grünes Licht.

In der Braunschweiger Klinik traten von 88 Beschäftigten, die am Donnerstag geimpft wurden, 37 wegen "Impfreaktionen" vorübergehend nicht zur Arbeit an. Die weiteren Impfungen würden nun ausgesetzt - auch, um den Betrieb nicht zu gefährden, sagte eine Sprecherin. Auch am Klinikum Emden meldeten sich Beschäftigte nach Impfungen krank. Daraufhin kündigte der Landkreis Leer zunächst ebenfalls an, das Mittel nicht mehr zu spritzen. "Denn unsere Impfdosen stammen vermutlich aus der gleichen Charge wie in Emden", hieß es. Nach Rücksprache mit dem Land wurde dies wieder aufgehoben.

Nach Angaben des Robert Koch-Instituts (RKI) können Reaktionen sowohl bei den mRNA-Impfstoffen von Biontech/Pfizer und Moderna als auch beim Vektor-basierten Astrazeneca-Präparat auftreten. Der Leiter des Krisenstabs des Landes Niedersachsen, Heiger Scholz, zeigte sich am Dienstag aber überrascht angesichts des vermehrten Auftretens von Nebenwirkungen. Ein Chargenproblem sei nicht auszuschließen. Niemand habe aber mit Komplikationen in eine Klinik gemusst, sagte Scholz. Letztlich seien die erwartbaren Nebenwirkungen ein positives Zeichen - man sehe, dass der Impfstoff wirke.

+++ Neue Hoffnung für Impfstoffe: Johnson & Johnson beantragt EU-Zulassung+++

Der US-Pharmakonzern Johnson & Johnson hat die Zulassung seines Corona-Impfstoffs in der Europäischen Union (EU) beantragt. Wie die in Amsterdam ansässige Europäische Arzneimittelagentur (EMA) am Dienstag mitteilte, ging bei ihr ein Antrag auf !bedingte Zulassung" von der europäischen Tochtergesellschaft von Johnson & Johnson ein. Eine Entscheidung darüber könnte bis Mitte März getroffen werden.

+++ Sachsen erweitert Einreisemöglichkeit für Berufspendler +++

Sachsen erweitert die Einreisemöglichkeiten für Berufspendler aus Tschechien. Über eine entsprechende Änderung der Quarantäneverordnung informierte Sozialministerin Petra Köpping (SPD) am Dienstag in Dresden. Während bislang Pendler in den Bereichen Medizin und Pflege sowie Nutztierhaltung und Güterverkehr trotz verschärfter Kontrollen einreisen konnten, betrifft das nun auch andere Branchen. Die Regelung soll bereits ab Mittwoch gelten.

Bedingung ist ein negativer Corona-Test bei Einreise, eine tägliche Testung und eine amtliche Bescheinigung, die von den Landkreisen und kreisfreien Städten ausgestellt wird. Von der Quarantänepflicht sind auch Menschen befreit, die aus humanitären Gründen nach Sachsen einreisen - das betrifft etwa Verwandte ersten Grades bei einem Todesfall. Aus Angst vor der britischen Corona-Variante hatte die Bundesregierung Tschechien zum Virusvariantengebiet erklärt und seit Sonntag stationäre Grenzkontrollen eingeführt.

+++ Britische Corona-Variante in Hamm - 80 Menschen unter Quarantäne +++

Nach dem Nachweis der britischen Variante des Coronavirus bei einem Bauarbeiter stehen 80 Bewohner im nordrhein-westfälischen Hamm unter Quarantäne. Nach Angaben der Stadt war am Montag ein bulgarischer Montage-Arbeiter positiv auf die ansteckendere Virusmutation mit der Bezeichnung B.1.1.7 getestet worden und befindet sich mit seiner Ehefrau und einer weiteren Familie seitdem in häuslicher Isolation.

Die vier Mehrfamilienhäuser an vier verschiedenen Standorten der Stadt sind vorerst abgeriegelt. Vier mobile Testteams waren auch am Dienstag unterwegs, um möglichst bei allen infrage kommenden Bewohnern und Kontaktpersonen PCR-Testungen vorzunehmen, die dann auf die britische Variante untersucht werden sollen.

Einsatzleiter Detlef Burrichter berichtete, am Montag seien bis zur Nacht bereits 79 PCR-Tests durchgeführt worden. Mit einem besonderen Analyse-Verfahren (Sequenzierung) werde nun untersucht, ob weitere Fälle der englischen Virus-Variante nachgewiesen werden können.

+++ Mehr als 200 Corona-Infizierte in Osnabrücker Eisfabrik +++

In einer Eiscremefabrik in Osnabrück ist es zu einem großen Corona-Ausbruch gekommen. Von insgesamt rund 600 Beschäftigten seien 210 positiv getestet worden, teilte am Dienstag ein Sprecher der Stadt mit. Seit dem Wochenende sei die Fabrik geschlossen, eine Spezialfirma habe das Unternehmen desinfiziert. Alle Beschäftigten einschließlich der Geschäftsführung seien in Quarantäne. Mindestens zwei Menschen haben sich demzufolge mit der britischen Mutante B.1.1.7 infiziert.

Das Gesundheitsamt habe die Kontaktnachverfolgung aufgenommen, sagte der Sprecher. Wie und warum es zum Ausbruch gekommen sei, stand zunächst nicht fest. Das müsse nun ermittelt werden. Nach Angaben des Betreibers Froneri handelt es sich beim Standort Osnabrück um eines der größten Eiscremewerke Europas. Osnabrücks Stadträtin Katharina Pötter nannte die Lage dem NDR zufolge "sehr besorgniserregend". Das Werk bleibe mindestens bis 26. Februar geschlossen.

+++ Merkel und Söder planen Schalte mit bayerischen Landräten und OBs +++

Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) will an diesem Freitag an einer Videokonferenz mit Ministerpräsident Markus Söder (CSU) und allen bayerischen Landräten und Oberbürgermeistern teilnehmen. Im Zentrum soll der weitere Kampf gegen das Coronavirus stehen. Das kündigte Söder am Dienstag an. "Es geht darum, die aktuelle Lage zu erörtern, die Situation der Mutationen und wie es weitergehen kann", sagte er der Deutschen Presse-Agentur in München. "Es ist ein sehr gutes Angebot der Kanzlerin, so ein Gespräch zu führen. Die Kanzlerin zeigt ein offenes Ohr auch für die Basis." Auch Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) werde daran teilnehmen.

Zum einen sollen die Landräte und Oberbürgermeister aus erster Hand erfahren, wie Merkel die aktuelle Lage einschätzt, wie sie die Gefahr durch die Virusmutationen derzeit sieht und wie die weitere Entwicklung im Kampf gegen das Virus aussehen könnte. "Das gibt dann eine gesamtdeutsche Perspektive, auf deren Basis man auch eine entsprechende Einschätzung vornehmen kann", sagte Söder.

Zum anderen soll es aber auch um konkrete Bedürfnisse und Probleme der Kommunen gehen. "Was braucht man dort noch? Was kann der Bund noch leisten, um die Kommunen zu stärken? Wie sieht es mit den digitalen Schnittstellen bei den Gesundheitsämtern aus, wie ist die Lage bei Krankenhausversorgung? Das sind ja die Dinge, die bei den Kommunen stattfinden", sagte Söder. Auch um mögliche weitere Unterstützung durch die Bundeswehr könnte es in dem Gespräch gehen.

+++ Jens Spahn plant kostenlose Schnelltests für alle +++

Einstimmigen Medienberichten zufolge plant Gesundheitsminister Jens Spahn kostenlose Corona-Schnelltests für alle. Ab dem 1. März soll jeder Bürger Anrecht auf kostenlose Schnelltests bekommen. Zuerst hatte das Redaktionsnetzwerk Deutschland darüber berichtet.Dem Vorschlag Spahns zufolge sollen die Kommunen laut RND vor Ort ihre Testzentren oder Apotheken mit den kostenlosen Angeboten beauftragen. Die Kosten würde dann der Bund übernehmen.

Die Pläne sollen zudem den Weg für den Einsatz von Laien-Selbsttests ebnen, die derzeit für eine demnächst erwartete Zulassung geprüft werden. Im Gespräch ist, sie gegen einen "geringen Eigenanteil" von einem Euro abzugeben. "Diese Tests können zu einem sicheren Alltag beitragen, gerade auch in Schulen und Kitas", sagte Spahn. Sie würden "schnellstmöglich geprüft und zugelassen".

Der Bund hatte den Einsatz von Corona-Schnelltests schon in mehreren Schritten ausgedehnt. Sie können bereits in Pflegeheimen, Kliniken und nach Infektionsfällen etwa auch in Schulen verwendet werden - aber vorerst mit geschultem Personal. Dabei brauchen die Proben nicht extra zum Auswerten ins Labor geschickt zu werden. Antigen-Tests gelten aber als nicht so genau wie sonst genutzte PCR-Tests. Laut Robert Koch-Institut (RKI) muss ein positives Ergebnis eines Schnelltests daher mit einem PCR-Test bestätigt werden.

Jens Spahn plant kostenlose Schnelltests für alle. (Foto)
Jens Spahn plant kostenlose Schnelltests für alle. Bild: dpa

+++ Nachweis von britischer Corona-Mutation - Großeinsatz in Hamm +++

Der Nachweis der britischen Mutation des Corona-Virus hat in Hamm zu einem Großeinsatz der Polizei geführt. Eine Hundertschaft sei seit Montagabend im Einsatz, sagte eine Polizeisprecherin am Dienstagmorgen. Nach Angaben der Stadt war ein Bauarbeiter auf Montage positiv auf die Variante B.1.1.7 getestet worden. Sie gilt als ansteckender. Daraufhin seien vier Wohnhäuser unter Quarantäne gestellt worden. Die Bewohner werden nun getestet. Die Beamten überwachten unter anderem die Einhaltung der Quarantäne. Zunächst hatten die "Bild"-Zeitung berichtet.

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loc/news.de/dpa

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Prinzessin Latifa aus Dubai:
Geschrieben von  DJ Toddy DJ Toddy Geschrieben,  17-02-2021 10:58 17-02-2021 10:58 147  Gelesen 147 Gelesen
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Vom eigenen Vater entführt: Dubai-Prinzessin fürchtet um ihr Leben!

Es ist kaum vorstellbar, was Prinzessin Latifa aus Dubai aktuell durchmachen muss. Berichten zufolge wurde sie von ihrem eigenen Vater entführt und als Geisel gehalten. Schockierende BBC-Aufnahmen offenbaren nun, wie sehr die Prinzessin wirklich leidet.

Der emiratische Ministerpräsident und Emir von Dubai, Mohammed bin Raschid al-Maktum, steht unter Verdacht seine eigenen Töchter entführt zu haben. (Foto)
Der emiratische Ministerpräsident und Emir von Dubai, Mohammed bin Raschid al-Maktum, steht unter Verdacht seine eigenen Töchter entführt zu haben. Bild: dpa
 

Der britische Sender BBC hat bisher unbekanntes Videomaterial von der entführten Prinzessin Latifa aus Dubai veröffentlicht. "Ich bin eine Geisel und diese Villa ist in ein Gefängnis verwandelt worden", sagt die junge Frau in einem der Videos, die am Dienstag von der BBC publiziert wurden und die die Scheicha im Badezimmer aufgenommen haben soll - ihren Angaben zufolge der einzige ihr zugängliche Raum, der sich abschließen lässt. Die Regierungen Dubais und der Vereinigten Arabischen Emirate hätten die Videos auf Anfrage nicht kommentiert, hieß es von der BBC.

Prinzessin Latifa von Vater entführt und als Geisel gehalten

Latifa ist die Tochter des emiratischen Ministerpräsidenten und Emirs von Dubai, Mohammed bin Raschid al-Maktum. Ihre ältere Schwester Schamsa (38) wurde bereits im Jahr 2000 in Cambridge entführt und nach Dubai zurückgebracht, nachdem sie versucht hatte, sich abzusetzen. Unter anderem die Menschenrechtsorganisation Human Rights Watch hat die Freilassung der beiden gefordert.

 

BBC-Aufnahmen zeigen: Prinzessin Latifa bangt um ihr Leben

In den Videos berichtet die junge Frau, wie sie von Polizisten bewacht wird und dass sie um ihr Leben fürchtet. Latifa soll sie mehr als ein Jahr nach ihrem spektakulären Fluchtversuch heimlich mit dem Handy für Freunde aufgenommen haben. Sie hatte im Februar 2018 per Schlauchboot und Jacht versucht, Dubai zu verlassen. Dann soll sie von einem Sonderkommando vor der indischen Küste gestoppt und gewaltsam zurückgebracht worden sein - so behaupten es Latifas Unterstützer. Diese stellten das ältere Videomaterial nun der BBC zur Verfügung, da sie sich um die Sicherheit der Scheicha sorgten.

Scheich Mohammed soll seine eigenen Töchter entführt und sogar gefoltert haben

Ein britisches Gericht hatte Scheich Mohammed im vergangenen Jahr für die Entführung seiner zwei Töchter und die Einschüchterung einer seiner Ehefrauen verantwortlich gemacht. Das Gerichtsurteil bestätigt Vorwürfe von Prinzessin Haja Bint al-Hussein, einer der Ehefrauen des Scheichs. In einem Fall stellte das Gericht sogar Folter fest.

 

 

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sba/news.de/dpa

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Monatelanges Martyrium:
Geschrieben von  DJ Toddy DJ Toddy Geschrieben,  17-02-2021 10:58 17-02-2021 10:58 135  Gelesen 135 Gelesen
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Oma, Tante und Onkel foltern Jungen (5) zu Tode

Mit seinen gerade einmal fünf Jahren musste Keaton Boggs aus West Virgina unvorstellbare Qualen durchleiden. Monatelang wurde er von seiner Familie gefoltert und erlitt brutale Verletzungen an den Genitalien, Augen und Ohren. Dieses Martyrium überlebte er nicht.

Der Junge wurde über Monate hinweg misshandelt. (Foto)
Der Junge wurde über Monate hinweg misshandelt. Bild: AdobeStock/ tinnakorn (Symbolbild)
 

Das Leben des kleinen Keaton Boggs endete viel zu früh und auf unsagbar grausame Weise. Der Fünfjährige aus West Virginia wurde von seiner Familie über Monate hinweg grausam gefoltert. Seine Großmutter, sein Onkel sowie seine Tante müssen sich aktuell für diese Gräueltaten vor Gericht verantworten. Denn der kleine Keaton überlebte dieses Martyrium nicht. Über den schockierenden Fall berichtet aktuell der britische "Daily Star".

Oma, Tante und Onkel foltern Jungen (5) zu Tode

Ereignet hatte sich der Vorfall bereits im März letzten Jahres. Am 18. März hatten die Mitarbeiter desJW Ruby Memorial Hospital in Morgantown die Polizei alarmiert, nachdem der Fünfjährige mit schweren Verletzungen ins Krankenhaus eingeliefert worden war. Den Ärzten zufolge hatte der Junge ein irreversibles Kopftrauma erlitten und hatte Blutergüsse und Schnittwunden an seinen Genitalien und den Oberschenkeln.

 

Junge hatte brutale Verletzungen im Genitalbereich, Kopf und Oberschenkeln

Laut der stellvertretenden Staatsanwältin von Harrison, Gina Snuffer, hatte der Fünfjährige weiterhin Gehirn- und Augenblutungen, Blutergüsse am Hals und am Schlüsselbein sowie Verletzungen an den Ohren. Großmutter, Onkel und Tante gaben beim Verhör an, dass Keaton sich die Verletzungen selbst zugefügt hatte. Die Staatsanwaltschaft jedoch geht davon aus, dass das Trio den Jungen nach dem Tod von dessen Vater, der im Juni 2019 an einer Überdosis gestorben war, monatelang misshandelt hatte. Seine Mutter, ebenfalls drogensüchtig, hatte das Sorgerecht verloren.

Prozessauftakt ist am 1. März 2021. Alle drei Tatverdächtigen müssen sich wegen Mordes vor Gericht verantworten.

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fka/sig/news.de

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