Coronavirus-News Europa
Geschrieben von  DJ Toddy DJ Toddy Geschrieben,  17-02-2021 10:57 17-02-2021 10:57 161  Gelesen 161 Gelesen
printer

Angst vor dritter Welle! Schweden bereitet Lockdown vor

Die Corona-Pandemie hat in ganz Europa verheerende Ausmaße angenommen. Norwegen rät bis Mitte April von Reisen in alle Welt ab. Schweden bereitet mögliche Lockdown-Maßnahmen vor. Alle aktuellen News aus Spanien, England und Co. hier.

Ganz Europa ist von der Corona-Pandemie betroffen. (Foto)
Ganz Europa ist von der Corona-Pandemie betroffen. Bild: AdobeStock/ J BOY (Symbolbild)
 

Nicht nur Deutschland zieht aus den aktuellen Corona-Zahlen seine Konsequenzen und geht in den harten Lockdown. Auch unsere Nachbarländer ziehen nach und verhängen aufgrund weiterhin steigender Infektions- und Todes-Zahlen Ausgangssperren und Kontaktbeschränkungen. Zudem finden auch in England und Co. erste Corona-Impfungen statt. Alle Coronavirus-News aus Europa erhalten Sie hier auf einen Blick.

Coronavirus-News Europa: Die aktuellen Corona-News aus Europa im Ticker

+++ 17.02.2021: Schwedische Regierung bereitet mögliche Lockdown-Maßnahmen vor +++

Die schwedische Regierung will mit einer neuen Verordnung die Möglichkeit schaffen, größere Teile des öffentlichen Lebens zu beschränken. "Es gibt weiterhin Bedarf, mehrere Maßnahmen zu ergreifen, und es kann aktuell werden, Teile der schwedischen Gesellschaft zu schließen", sagte Sozialministerin Lena Hallengren am Mittwochmorgen auf einer kurzfristig einberufenen Pressekonferenz in Stockholm. Insgesamt fünf Vorschläge zu verschärften Corona-Maßnahmen werden nun zur Prüfung an die Behörden geschickt. Darunter sind die Möglichkeiten, unter anderem Geschäfte, Einkaufspassagen, Restaurants und Fitnessstudios schließen zu können.

 

Es sei beunruhigend, dass der Rückgang der Neuinfektionszahlen abgenommen habe, sagte Hallengren. Es bestehe damit ein konkretes Risiko für eine dritte Infektionswelle. Zu den Vorschlägen zählt auch, den Zugang zu gewissen Plätzen zu beschränken. Freizeit- und Tierparks sollen ebenso wie Museen und Kunsthallen unter die Verordnung fallen, mit der die Anzahl der Besucher begrenzt wird.

Schweden hatte im Kampf gegen die Ausbreitung des Coronavirus von Beginn an eine ganz andere Strategie gewählt als die meisten anderen europäischen Staaten: Statt strikter Corona-Maßnahmen entschloss sich das skandinavische EU-Land zu einem Sonderweg mit verhältnismäßig moderaten Beschränkungen und Appellen an die Vernunft des einzelnen Bürgers. Mittlerweile sind aber auch in Schweden stärkere Einschränkungen eingeführt worden, sie sind bei Weitem nicht so weitgehend wie in Deutschland oder vielen anderen Ländern.

 

Bislang sind im Zehn-Millionen-Einwohnerland Schweden knapp 620 000 Corona-Infektionen nachgewiesen worden. Rund 12 500 Menschen sind bisher in Verbindung mit einer Infektion gestorben. Auf die Bevölkerung heruntergerechnet sind das deutlich höhere Corona-Zahlen als etwa in Deutschland oder dem Rest Skandinaviens. Die Neuinfektionszahlen pro 100 000 Einwohner sind in Schweden zuletzt mehr als doppelt so hoch gewesen wie in der Bundesrepublik.

+++ 09.02.2021: Schweden will Fernverkehr mit Bus und Bahn einschränken +++

Die schwedische Regierung will im Kampf gegen das Coronavirus den Fernverkehr mit Bus und Bahn beschränken. Auf Reisen mit einer Entfernung von über 150 Kilometern soll die Anzahl der Passagiere in Bussen und Zügen begrenzt werden, wie Sozialministerin Lena Hallengren am Dienstag auf einer Pressekonferenz in Stockholm sagte. Die Maßnahme solle nach einer kurzen Prüfung durch die Behörden an diesem Sonntag in Kraft treten und voraussichtlich bis Mai gelten. Der öffentliche Nahverkehr ist davon nicht betroffen.

Nach Angaben von Infrastrukturminister Tomas Eneroth schlägt die Regierung vor, dass auf Strecken jenseits der besagten 150 Kilometer nur noch die Hälfte der Sitzplätze in Bussen und Bahnen besetzt werden darf. Rückwirkend soll die Maßnahme nicht gelten - das heißt, dass bereits gebuchte Fahrten wie geplant stattfinden können, auch wenn dadurch die maximale Passagierzahl überschritten wird.

Hallengren wies darauf hin, dass öffentliche Verkehrsmittel zugleich ein Risikogebiet für Infektionen seien und eine äußerst wichtige Funktion für die Gemeinschaft hätten. Die Corona-Zahlen in Schweden gingen zurück, die Lage sei aber weiter sehr unsicher, unter anderem wegen der sich ausbreitenden Mutationen des Coronavirus. "Es besteht ein wirkliches Risiko für eine dritte Welle der Infektionsausbreitung und die Lage kann sich deshalb schnell verschlechtern", sagte Hallengren.

Schweden war in der Corona-Krise einen viel beachteten Sonderweg mit verhältnismäßig wenigen Beschränkungen des öffentlichen Lebens und stärkeren Appellen an die Vernunft der Bürger gegangen. Das war mit höheren Infektions- und Todesfallzahlen einhergegangen. Mittlerweile führt die schwedische Regierung mehr Beschränkungen ein, so umfassend wie in Deutschland sind sie aber nach wie vor nicht. Die Zahl der Neuinfektionen in Schweden ist derzeit auf die Bevölkerung gerechnet etwa halb so hoch wie in der Bundesrepublik.

+++ 09.02.2021: Norwegen rät bis Mitte April von Reisen in alle Welt ab +++

Den Menschen in Norwegen wird aus Corona-Sorgen auch über Ostern hinaus von Reisen außerhalb des Landes abgeraten. Das Außenministerium in Oslo hat beschlossen, seine Empfehlung gegen nicht dringend notwendige Reisen in alle Länder der Erde vorzeitig zu verlängern. Wie das Ministerium am Dienstag mitteilte, gilt der ursprünglich bis zum 1. März vorgesehene globale Reiserat nun bis zum 15. April.

In diesen Entschluss spielten verschiedene Faktoren hinein, darunter die weltweite Infektionslage, neue Maßnahmen gegen mutierte Virus-Varianten, Reisebeschränkungen und die Kapazitäten des jeweiligen Gesundheitswesens in den Ländern, hieß es aus Oslo. Ausnahmen von dem Rat gibt es nur für Länder und Regionen im Schengen- und Europäischen Wirtschaftsraum mit geringen Infektionszahlen - das sind demnach lediglich Island, die Färöer-Inseln, Grönland und einige wenige Gebiete in Finnland. Diese Ausnahmen sollen von den Norwegern allerdings nicht als Aufforderung zum Reisen betrachtet werden.

Auch in umgekehrte Richtung ist die Grenze weitgehend geschlossen: Ausländische Staatsbürger können seit dem 29. Januar nicht mehr nach Norwegen einreisen, sofern sie keinen festen Wohnsitz im Land haben. Diese Maßnahme sollte nach 14 Tagen von der Regierung geprüft werden - ob sie dann verlängert wird, ist noch unklar.

Die Neuinfektionszahlen in Norwegen gehören auf die Bevölkerung heruntergerechnet seit längerem zu den niedrigsten in Europa. Doch auch in dem skandinavischen Land gelten verschiedene Beschränkungen, unter anderem als Reaktion auf lokale Corona-Ausbrüche.

+++ 08.02.2021: Österreich spricht Reisewarnung für sein Bundesland Tirol aus +++

Österreich hat für das eigene Bundesland Tirol aufgrund der als brisant eingeschätzten Corona-Lage ab sofort eine Reisewarnung verhängt. Das erklärte die Bundesregierung am Montag in Wien. Zuletzt war es in Tirol zu einer starken Ausbreitung der ansteckenderen südafrikanischen Coronavirus-Variante gekommen. "Daher ist alles zu tun, um zu verhindern, dass sich diese Mutationen immer weiter ausbreiten", sagte Bundeskanzler Sebastian Kurz. Die politische Riege Tirols hatte sich im Vorfeld vehement gegen Verschärfungen ausgesprochen und kurz vor der Verkündung ein eigenes Maßnahmenpaket verkündet.

Alle nicht notwendigen Reisen nach Tirol sollen laut Appell unterlassen werden. Zudem fordert die Regierung alle Urlauber, die sich in den vergangenen zwei Wochen in Tirol aufgehalten haben, zu einem Corona-Test auf. Reisende aus Tirol sollen sich vor der Fahrt in ein anderes Bundesland ebenfalls testen lassen.

Nach Einschätzung von Experten, auf die sich die Bundesregierung stützt, liegen mittlerweile 293 belegte Fälle der zuerst in Südafrika entdeckten Mutation des Coronavirus in Tirol vor. Die Zahl der aktiven Fälle werde auf zumindest 140 geschätzt, hieß es.

Das Auswärtige Amt in Berlin warnte bereits zuvor vor allen nicht notwendigen, touristischen Reisen nach Österreich. Ganz Österreich - mit Ausnahme der Exklaven Jungholz und Kleinwalsertal - gilt nun als Risikogebiet.

Trotz relativ hoher Infektionszahlen lockerte Österreich ab Montag seinen Lockdown. Handel und Schulen öffneten mit einer Testoffensive wieder.

Experten hatten wegen der Corona-Lage in Tirol die Isolierung zumindest einzelner Gebiete gefordert. Noch während der Verhandlungen mit dem Gesundheitsministerium präsentierte Tirol eigene Vorschläge zur Eindämmung und rief seine Bevölkerung auf, die Mobilität einzuschränken. Für die Benutzung von Seilbahnen müssen Gäste künftig einen negativen Corona-Test vorweisen. Obendrein soll es flächendeckende Corona-Tests in Bezirken geben, in denen das Virus oft nachgewiesen wurde.

+++ 17.01.2021: Medien: Österreich verlängert Lockdown bis zum 7. Februar +++

Österreich soll seinen harten Lockdown um zwei weitere Wochen bis zum 7. Februar verlängern, wie die Nachrichtenagentur APA Samstagabend aus Verhandlerkreisen erfuhr. Handel und Gastronomie blieben demnach weiter geschlossen, Schulen bieten weiter Distanzunterricht an. Aufgrund der mittlerweile auch in Österreich festgestellten und wohl ansteckenderen Virus-Mutation aus Großbritannien haben Experten eindringlich vor zu frühen Öffnungsschritten gewarnt. Bundeskanzler Sebastian Kurz kündigte für Sonntagvormittag eine Pressekonferenz an.

Ab 8. Februar sollen nach Informationen der APA der Handel sowie körpernahe Dienstleister und Museen öffnen dürfen. Besucher und Kunden müssen dort künftig die besonders schützenden FFP2-Masken tragen und mit zwei Metern mehr Abstand halten. Mitte Februar sei geplant, die Lage für die Gastronomie, Hotellerie und für Veranstalter neu zu beurteilen.

Begonnen hatten die jüngsten Maßnahmen in Österreich in einer leichteren Variante Anfang November. Seit 26. Dezember gilt - mit Ausgangsbeschränkungen rund um die Uhr - der harte Lockdown erneut. Aktuell sind der Handel - bis auf notwendige Geschäfte - sowie Gastronomie und Hotellerie in Österreich gesperrt. Auch Schulen sind im Fernunterricht und nur für die Notbetreuung von Kindern geöffnet.

Experten und Wissenschaftler plädierten am Samstag auch für das verpflichtende Arbeiten von zu Hause, das sogenannte Home Office, für alle, denen es möglich ist. Auch knapp drei Wochen nach Beginn des dritten harten Lockdowns in der Alpenrepublik lag die Zahl der Neuinfektionen am Samstag noch bei mehr als 1700. Seit Beginn der Pandemie sind in Österreich mit seinen knapp neun Millionen Einwohnern über 7000 Menschen an oder mit Covid-19 gestorben.

+++ 14.01.2021: Schweden passiert Marke von 10.000 Toten mit Corona-Infektion +++

In Schweden sind mittlerweile mehr als 10 000 mit dem Coronavirus infizierte Menschen gestorben. Bei der täglichen Aktualisierung der schwedischen Corona-Zahlen kamen am Donnerstag 351 gemeldete Todesfälle in Verbindung mit einer Infektion hinzu, womit es seit Beginn der Pandemie bislang 10 185 solcher Sterbefälle in dem skandinavischen EU-Land gegeben hat. Bis Donnerstag wurden insgesamt mehr als 518 000 Infektionsfälle nachgewiesen.

Schweden ist in der Corona-Krise einen vielbeachteten Sonderweg mit vergleichsweise gemäßigten Einschränkungen des öffentlichen Lebens sowie Appellen an die Vernunft der Bürger gegangen. Im Frühjahr 2020 war das mit vergleichsweise hohen Infektions- und Todeszahlen einhergegangen, im Sommer hatte sich das Infektionsgeschehen dann deutlich beruhigt. Seit Ende Oktober stiegen die Zahlen bei den Schweden aber wieder stark. Kurz vor Weihnachten erreichten sie vorerst ihren Höhepunkt.

+++ 14.01.2021: Corona-Fallzahlen in Belgien steigen wieder +++

Nach wochenlangem Rückgang der täglichen Corona-Fallzahlen in Belgien steigt der Wert zuletzt wieder. Angaben der Gesundheitsbehörde Sciensano vom Donnerstag zufolge wurden zwischen dem 4. und 10. Januar durchschnittlich 2083 neue Corona-Infektionen pro Tag gezählt. Im Vergleich zur Vorwoche war das ein Zuwachs um 28 Prozent. Die Quote positiver Tests ging im gleichen Zeitraum jedoch um 1,7 Prozent zurück. Donnerstag war der sechste Tag in Folge mit zunehmenden Infektionszahlen.

Wegen der Reiserückkehrer nach Weihnachten wird in Belgien derzeit deutlich mehr auf das Coronavirus getestet. Vom 4. bis zum 10. Januar gab es Sciensano zufolge ein Plus von 69 Prozent im Vergleich zur Vorwoche. Besonders deutlich - um 86 Prozent - sind die Infektionszahlen im gleichen Zeitraum in der Region Brüssel-Hauptstadt gestiegen. Dort ist die Bevölkerung aufgrund der ansässigen EU-Institutionen international geprägt.

Die meisten Indikatoren wie die Zahlen der Corona-Toten oder der Krankenhaus-Einlieferungen nehmen in Belgien weiter ab. In dem kleinen Land mit rund 11,5 Millionen Einwohnern gelten seit Monaten unter anderem strenge Kontaktbeschränkungen. Restaurants und Kneipen sind geschlossen und Kontaktberufe wie Friseure dürfen nicht arbeiten. Geschäfte sind seit Anfang Dezember wieder geöffnet.

+++ 14.01.2021: Ärger über Corona-Impfungen außer der Reihe in Tschechien +++

Im stark von der Corona-Pandemie betroffenen Tschechien haben Berichte für Aufsehen gesorgt, dass die offizielle Impf-Reihenfolge in mehreren Fällen missachtet worden sei. Wie das Nachrichtenportal Seznamzpravy.cz berichtete, gingen 1000 Corona-Impfdosen an Mitarbeiter der staatlichen Gesundheitsbehörde SZU und deren Verwandte, unabhängig vom Alter. Nach den Enthüllungen gab der Leiter des Amts am Donnerstag seinen Rücktritt bekannt.

Zuvor hatte die Opposition Konsequenzen gefordert. Das sei ein Skandal, kritisierte Petr Fiala, der Vorsitzende der Bürgerdemokraten (ODS): "Senioren brauchen die Impfung - und die Regierungsgarnitur impft ihre eigenen Leute."

Der öffentliche-rechtliche Rundfunk berichtete zudem, dass in einer Prager Klinik auch Verwandte von Mitarbeitern geimpft werden, wenn am Ende des Tages noch Dosen übrig bleiben. Es wäre schade, wenn etwas weggeworfen werden müsste, hieß es zur Erklärung. Nach dem Plänen der Regierung soll zunächst nur das Gesundheitspersonal geimpft werden, das an vorderster Front Covid-19-Patienten behandelt. Höchste Priorität haben zudem alle Menschen im Alter über 80 Jahren sowie das Pflegepersonal in Altersheimen.

In Tschechien wurden nach offiziellen Angaben bisher knapp 70 700 Impfungen verabreicht. Am Donnerstag meldeten die Behörden 10 854 neue Corona-Fälle innerhalb von 24 Stunden - rund 4000 weniger als am gleichen Tag vor einer Woche. Seit Pandemiebeginn starben 13 856 Menschen.

+++ 14.01.2021:Deutlich mehr Todesfälle im Corona-Jahr in Österreich +++

In Österreich sind im Corona-Jahr 2020 deutlich mehr Menschen gestorben als in den Vorjahren. Nach vorläufigen Berechnungen der Statistikbehörde Statistik Austria vom Donnerstag gab es rund 90 000 Todesfälle - ein Anstieg von knapp elf Prozent im Vergleich zu den Durchschnittwerten der vorigen fünf Jahre. Die sogenannte Übersterblichkeit sei deutlich ausgeprägter als in Jahren mit starken Grippewellen. Ein besonders starkes Plus - aufgrund einer Grippewelle im Winter und zugleich eines heißen Sommers - sei 2015 mit 6,3 Prozent verzeichnet worden.

Zugleich sank die Lebenserwartung gegenüber 2019 um ein halbes Jahr: Für Männer liegt sie nun bei 78,9 und für Frauen bei 83,7 Jahren. "Mit einer starken Verbreitung der Impfungen und nach Bewältigung der Pandemie ist anzunehmen, dass die Lebenserwartung mittelfristig wieder auf den Wachstumstrend einschwenken wird. Ähnliches zeigen die Erfahrungen aus stärkeren Grippejahren", sagte Statistik-Austria-Generaldirektor Tobias Thomas.

weiter lesen nächste seite

quelle:news.de

Tödlicher Versicherungsbetrug
Geschrieben von  DJ Toddy DJ Toddy Geschrieben,  17-02-2021 10:54 17-02-2021 10:54 142  Gelesen 142 Gelesen
printer

Horror-Mord! Ehemann schubst schwangere Frau von Klippe

Ein unfassbarer Mord beschäftigt gerade die türkische Justiz. Ein Ehemann soll seine Frau während eines Türkei-Urlaubs von einer Klippe gestoßen haben. Sie war zu dem Zeitpunkt im 7. Monat schwanger. Der Grund für seine Tat schockiert.

Ein Ehemann hat seine schwangere Frau von einer Klippe gestoßen. (Symbolfoto) (Foto)
Ein Ehemann hat seine schwangere Frau von einer Klippe gestoßen. (Symbolfoto) Bild: AdobeStock/ olezzo
 

Was trieb Hakan A. (40) bloß zu so einer entsetzlichen Tat? Wie der "Daily Star" berichtete, soll er seine schwangere Ehefrau Semra A. (32) im Juni 2018 von einem 1.000 Meter hohem Aussichtspunkt in ihrem Türkei-Urlaub geschubst haben. Das alles nur, um an ihre Lebensversicherung zu gelangen.

Versicherungsbetrug in der Türkei: Ehemann schubst schwangere Frau von Klippe

Wer sich die Bilder des Ehepaares anguckt, würde nicht denken, dass Hakan A. seine Frau aus niederen Beweggründen umbringen könnte. Freudestrahlend steht Semra A. neben ihrem Mann auf einer Klippe. Nur wenige Minuten später soll Hakan A. seine Frau in Tiefe gestoßen haben. Die Frau war zu dem Zeitpunkt im 7. Monat schwanger. Sie und ihr ungeborenes Baby waren sofort tot.

 

Hakan A. wegen Mord an Ehefrau verhaftet

Hakan A. wurde kurze Zeit später verhaftet und wegen Mordes angeklagt. Denn die Staatsanwaltschaft geht davon aus, dass es kein "Unfall" war. Ihm wird "vorsätzlicher Mord" vorgeworfen". Wie sie mitteilte, soll er es auf ihre Lebensversicherung abgesehen haben. Semra hatte kurz vor ihrem Tod eine Lebensversicherung abgeschlossen.

Ehemann tötete Frau, um ihre Versicherung abzukassieren

Laut der Anklageschrift plante er, seine Frau zu ermorden, "indem er zuerst eine persönliche Unfallversicherung in ihrem Namen mit einer Garantie von 400.000 Türkischen Lira (TRY) (47.300 Euro) abschloss und wo der einzige Begünstigte er selbst war". Nach seiner Tat soll er die Versicherungssumme eingefordert haben. Diese wurden aber abgelehnt, nachdem die Ermittlungen gegen ihn begannen.

Die Staatsanwaltschaft wirft ihm vor, dass der Angeklagte drei Stunden auf der Klippe mit seiner Frau saß, um sich zu vergewissern, dass niemand in der Nähe war. Als er merkte, dass niemand mit ihnen auf dem Aussichtspunkt war, tötete er sie absichtlich.

Ermordete Frau schloss Lebensversicherung vor ihrer Ehe ab

Semras BruderNaim Y. wurde in einem Videointerview befragt. Er sagte: "Als wir zum gerichtsmedizinischen Institut fuhren, um die Leiche zu holen, saß Hakan im Auto. Meine Familie und ich waren am Boden zerstört, aber Hakan wirkte nicht einmal traurig." Er fügte hinzu: "Meine Schwester war immer gegen die Aufnahme von Krediten. Doch nach ihrem Tod erfuhren wir, dass Hakan drei Kredite im Namen meiner Schwester aufgenommen hatte. Außerdem hatte sie Höhenangst, welchen Extremsport soll sie denn machen, wenn sie Höhenangst hat?"

Denn als Semra A. die Versicherung abschloss soll sie der Versicherungsgesellschaft gesagt haben, dass sie sich für Extremsportarten interessiert. "Deshalb habe ich eine Lebensversicherung abgeschlossen, bevor ich geheiratet habe."

Schon gelesen? Rettungssanitäter missbraucht betrunkene Patientin und Kind

Hakan A. bestreitet den Mord an seiner Frau

Der angeklagte Ehemann wurde auch nach dem Artikel in der Unfall-Personenversicherung gefragt, in dem es heißt: "Falls Semra A. stirbt, wird ihr Erbe Ehemann Hakan A. sein. Im Falle, dass Hakan A. stirbt, werden seine Erben Familienangehörige sein".

"Ich habe die Police nicht näher untersucht. Der Banker hat den Papierkram erledigt. Ich habe sie nur meiner Frau gebracht, um sie unterschreiben zu lassen. Ich war mir nicht bewusst, dass es einen solchen Artikel gibt", sagte Hakan A. gegenüber den Ermittlern. Er bestritt, seine Frau getötet zu haben. 

"Nachdem ich ein Foto gemacht hatte, steckte meine Frau das Telefon in ihre Tasche. Später bat sie mich, ihr das Telefon zu geben. Ich stand auf und hörte dann meine Frau hinter mir schreien, als ich ein paar Schritte wegging, um das Telefon aus ihrer Tasche zu holen. Als ich mich wieder umdrehte, war sie nicht da. Ich habe meine Frau nicht geschubst", schilderte er die Situation aus seiner Sicht. Die Ermittlungen werden fortgesetzt.

Folgen Sie News.de schon bei Facebook und YouTube? Hier finden Sie brandheiße News, aktuelle Videos, tolle Gewinnspiele und den direkten Draht zur Redaktion.

 

bos/sig/news.de

quelle:news.de

Serienmörder Michel Fourniret:
Geschrieben von  DJ Toddy DJ Toddy Geschrieben,  17-02-2021 10:53 17-02-2021 10:53 145  Gelesen 145 Gelesen
printer

Jungfrauen-Mörder soll 32 Mädchen getötet haben

Insgesamt 32 Kinder und junge Frauen soll der französische Serienmörder Michel Fourniret auf dem Gewissen haben. Lediglich 11 Morde konnte ihm die Polizei bislang nachweisen. Im Knast enthüllte der Jungfrauen-Mörder nun einen weiteren möglichen Mord.

Der französische "Jungfrauenmörder" Michel Fourniret. (Foto)
Der französische "Jungfrauenmörder" Michel Fourniret. Bild: dpa
 

Es ist jenseits jeder Vorstellungskraft: Da tötet ein Mensch nicht ein Mal, sondern immer wieder, so lange, bis die Polizei ihn stoppt. Auch Serienmörder Michel Fourniret (78) zählt zu denjenigen, die viele Menschen wohl als Bestie bezeichnen würden. Ihm wird vorgeworfen, über einen Zeitraum von 20 Jahren insgesamt 32 junge Mädchen vergewaltigt und getötet zu haben. Seine Frau soll ihm dabei geholfen haben, die Horror-Taten zu begehen. Der britische "Daily Star" berichtet aktuell über den Serienmörder.

Serienmörder Michel Fourniret vergewaltigte und tötete mindestens 11 Menschen

Der angeblich von Jungfräulichkeit besessene Michel Fourniret hat gestanden, zwischen 1987 und 2003 11 Menschen getötet zu haben. Zu seinen Opfern zählen hauptsächlich Kinder und junge Frauen. Es wird angenommen, dass der heute 78-Jährige bei der Ausführung seiner Schreckenstaten Hilfe bekam. Ermittler gehen davon aus, dass ihm seine dritte Ehefrau, Monique Olivier, dabei geholfen hat, Jungfrauen zu finden, um seine kranken Fantasien zu befriedigen.

 

Polizei geht von mindestens 32 Opfer aus - Michel Fourniret räumt weiteren möglichen Mord ein

In einer jüngsten Anhörung soll Fourniret einen weiteren Mord eingeräumt haben. Den von Lydie Logé, die 2003 spurlos verschwand. "Ich glaube nicht, dass es jemand anderes als ich sein kann, der ihren Lebensweg beendet hat", gestand Fourniret jetzt während seiner Haft. Bis heute konnte ihre Leiche nicht gefunden werden. Lydie Logé wäre das 12. Opfer des französischen Serienmörders. Ermittler gehen jedoch davon aus, dass noch mindestens 20 weitere Kinder und junge Frauen Michel Fourniret zum Opfer gefallen sein könnten. Bis ins Jahr 2003 soll der mutmaßliche Serientäter mehrere junge Frauen entführt, vergewaltigt und getötet haben. Erst als ein 13-jähriges belgisches Mädchen dem Sex-Täter entkam, konnte die Polizei den Mann festnehmen. Wegen Beihilfe bei mehreren Morden wurde Fournirets Ehefrau Monique Olivier zu mindestens 28 Jahren Haft verurteilt.

Michel Fourniret zu lebenslanger Haft verurteilt

Im Verhör mit der Polizei hatte Fourniret viele seiner Verbrechen eingeräumt. Auch hatte er den Ermittlern gezeigt, wo einige seiner Opfer begraben waren. 2008 wurde er zu lebenslanger Haft mit einer Mindesthaftdauer von 30 Jahren verurteilt. Neben Frankreich und Belgien werden auch in Deutschland, Holland, Österreich und Dänemark ungelöste Mordfälle auf eine mögliche Täterschaft von Fourniret hin untersucht.

Folgen Sie News.de schon bei Facebook und YouTube? Hier finden Sie brandheiße News, aktuelle Videos, tolle Gewinnspiele und den direkten Draht zur Redaktion.

 

sba/news.de

quelle:news.de